Traum-WG

•2. Dezember 2009 • Kommentar schreiben

„Spülen wird bisweilen auch von Eltern zur Erziehung der Kinder als erste haushaltliche Aufgabe benutzt.“: Immerhin einer exil-flämischen Seele in Budapest scheint dies entgangen zu sein:

Wiki-Holland weiß natürlich Aufklärung: „Met de hand afwassen wordt door kinderen vaak als een straf gezien.“

30. November

•30. November 2009 • Kommentar schreiben

¡Ay, ay, ay, ay!

•29. November 2009 • Kommentar schreiben

Zur Verständigung zwischen den am Erasmus-Programm teilnehmenden Völker ist es unabdinglich, neben der Körper- noch eine weitere Sprache zu finden, die es ermöglicht, einander zu verstehen. In aller Regel ist dies Englisch: Erasmus-Zeit ist 08/15-Englisch-Zeit. Zeit des Smalltalks (und manchmal gar mehr) mit Finnland, Schweden, Litauen, Frankreich, Tschechien, Sachsen, Norwegen, Belgien, Italien, Weißrussland, normal-Russland usw. – nur die zu Hundertertschaften Erasmus-Reisenden aus Spanien werden weitgehend ihrem Klischee gerecht, außer ihrer eigenen keiner weiteren Sprache mächtig zu sein.

Und dennoch wünscht man sich jenen kommunikativen Monotheismus aus dem Land der Guitarra clásica manchmal auch für Ungarn: In Budapest spricht man Deutsch, Englisch, Französisch – und manchmal gar Spanisch. Nur das Ungarische braucht man nicht und bleibt dem nur auf der Durchreise befindlichen Erasmus-Studenten aus Deutschland bis zu seiner Abreise ein Rätsel.

Tipp der Woche

•17. November 2009 • Kommentar schreiben

Seiner not-toiletboistel-using Mitbewohnerin zu sagen: „Yes, it’s true. I have swine flu.“ Und Ruhe ist.

De hand wassen

•4. November 2009 • Kommentar schreiben

In diesen Tagen ist es meist die Schweinegrippe, die die Menschen verbindet. Nur Ungarn lässt noch ein wenig auf sich warten: Nach wie vor findet man keinerlei Schilder oder Hinweise, weder in Bus noch Bahn, die vor dem vernichtenden H1N1-Virus warnen. Grund genug für junge Belgierinnen, die es rein zufällig ebenfalls an das ungarische Parlament verschlagen hat, sich nach dem Stuhlgang selbstredend nicht die Hände zu waschen.

Übrigens ist die niederländische „toiletborstel„  auch im flämischen Teil Belgiens das gängige Wort für Klobürste. Wie man es benutzt jedoch, dies’ durchaus sinnvolle Accessoire auch der meisten stillen Örtchen in Ungarn, steht auf einem anderen Blatt geschrieben, in allen Sprachen dieser Welt – nur nicht in flämisch.

Liebesgrüße aus Pressburg

•3. November 2009 • Kommentar schreiben

Bratislava

Wie zuhause

•28. Oktober 2009 • Kommentar schreiben

Reibekuchen sind etwas Wunderbares. Und neben Deutschland behauptet überraschenderweise auch Litauen, die kartoffelne Köstlichkeit als erstes hervorgebracht zu haben. Einziger Unterschied: Sauerrahm anstatt Apfelmus.
Wie dem auch sei: Als ergänzendes Präperat gegen langsam abklingende Halsschmerzen sind Reibekuchen die beste Medizin – und jene drei Hübschen auf dem Foto die schönsten, die Budapest in den letzten zwei Monaten gesehen hat.

Reibekuchen

Halsschmerzen

•23. Oktober 2009 • Kommentar schreiben

Ein HNO-Arzt ist ein Arzt für Hals, Nase und Ohren. Hat man also Beschwerden ebd., sollte man einen solchen Doktor aufsuchen. Dumm nur, wenn man sich zu gegebenen Zeitpunkt in Ungarn aufhält und nach sechsstündiger Odyssee quer durch Budapest außer bordellartigen Establishments, wo die Handschuhe den ganzen Tag über oder gar nicht getragen werden, niemanden findet, der einem ein paar antibiotische Zauberworte auf einen Rezeptbogen schreibt. Morgen ginge es nach Zagreb, am Montag nach Bratislava. Konjunktiv II! Kennen Sie?

Sentimental Journey

•13. Oktober 2009 • Kommentar schreiben

Einer der Großen aus Irland des 18. Jahrhunderts, Laurence Sterne, hat einmal gesagt:

[D]ieß ist eine von den seltsamen Fügungen des Glücks. Zwey völlig Unbekannte bey ihren Händen zu nehmen … von verschiedenem Geschlechte, und vielleicht aus entlegenen Winkeln der Erde, und sie in einem Augenblicke in eine so herzlich vertraute Situation zu setzen, als selbst die Freundschaft nicht hätte zuwege bringen können[.]

Nach nunmehr sieben Wochen des Aufbruchs ist es Zeit, erste Bilanz zu ziehen: Erasmus, so der Name der schier unkompliziertesten Angelegenheit unserer (Studenten-)Zeit, rettet! Ein Miteinander kann so einfach sein. – Und kann es auch ein Nachvorneblicken ohne zurück zu schauen? Kann es!

Ausblick

Eine Allegorie

•6. Oktober 2009 • 1 Kommentar

Sie sehen: eine Aufnahme der vermeintlich glücklichsten Kleinfamilie Ungarns in der erwiesenermaßen sonnenreichsten Stadt des Landes, Szeged:

Das glücklichste Kind Ungarns